Verband

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Im Jahre 1997 hat Sifu Salih Avci mit der WTEO seinen eigenen Verband gegründet. Mittlerweile gehört der WTEO zu den seriösesten Adressen, wenn es um professionelle Selbstverteidigung geht – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in einigen europäischen Nachbarländern. Seit ihrer Gründung ist das WTEO kontinuierlich gewachsen und besteht aus etwa 100 Kampfkunstschulen in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Italien, der Tschechischen Republik, Albanien, Kroatien, Jordanien, der Türkei und sogar La Reunion.Das Interesse an der WTEO wächst somit längst nicht nur europaweit. Als Sifu Salih Avci im April 1997 die WTEO gründete, wusste er noch nicht, wie sich diese Entscheidung auswirken würde. Zunächst war noch nicht absehbar, ob sein Unternehmen Erfolg haben würde. Doch seine Schüler unterstützten ihn und wechselten mit ihm in den neuen Verband – auch viele andere WT-Ausbilder, die ihn damals nur mit Namen kannten, wurden Mitglieder der WTEO. Nur mit der Unterstützung aller seiner Schüler und Ausbilder konnte das Vorhaben gelingen. Salih Avci musste die ersten Jahre hart für die Etablierung der WTEO kämpfen, wurde aber auch von offizieller Seite gestützt.

So wurde z.B. seitens der SEK des Landes Nordrhein-Westfalen und deren verantwortlichen Ausbildern die Gründung eines eigenen Verbandes befürwortet. Zudem bestand der zunächst kleine Kreis der WTEO-Ausbilder aus hochmotivierten, von Sifu Salih Avci ausgebildeten Lehrgraden, die mit der Gründung der WTEO begeistert am Aufbau einer neuen Organisation mit anderen Strukturen als den bisher bekannten mitwirkten. Schon nach einem Jahr hatte der neue Verband eine solide Mitgliederbasis, inzwischen lernen etwa 60000 Schüler (inklusive der Angehörigen polizeilicher Einheiten und des Justizvollzugs) Avci Wing Tsun. Die ersten Jahre des jungen Kampfkunstverbandes war dennoch nicht einfach und nur durch den uneingeschränkten Einsatz von Sifu Salih Avci und vielen weiteren hohen Ausbildern der WTEO konnte sich der Verband langsam etablieren. Fast jedes Wochenende war und ist Sifu Salih Avci auf Lehrgängen in Deutschland und im Ausland unterwegs.Weitere Verpflichtungen sind die Leitung der WTEO-Akademie in Köln, das Training der polizeilichen Spezialeinheiten sowie die Anfangs noch ungewohnte Belastung durch die Verwaltungsarbeit, die die Leitung eines Verbandes beinhaltet. Sifu Salih Avci ist mit den Heraus forderungen gewachsen, auch wenn er nach wie vor in ganz Deutschland und im Ausland Lehrgänge gibt und mit jedem seiner Schüler trainiert, zeigt er dadurch, dass er die Idee des Wing Tsuns lebt und nicht wie manch anderer „leben lässt“.

Sein in den Anfangsjahren der WTEO geprägter Spruch „Die WTEO versteht unter Tradition, die Flamme am Leben zu erhalten, und nicht, die Asche aufzubewahren“ ist nach wie vor das Motto der WTEO, das bereits frühzeitig den Verband erfolgreich machte. Die hohen qualitativen Ansprüche an die Ausbildung der WTEO- Schüler sowie die Weiterbildung der Ausbilder dürften ein weiterer Grund für den stetig wachsenden Erfolg des Verbandes sein. Ein erster großer Erfolg der WTEO war die Einführung der neuen Richtlinien über Sicherungstechniken zur Gefahrenabwehr im Justizvollzugsdienst 1999. Durch die Verdienste, die sich Sifu Salih Avci des Bundes erworben hat, wurde er Mitglied einer Fachgruppe, die vom Innenministerium NRW den Auftrag erhielt, die Richtlinien zur „Waffenlosen Selbstverteidigung“ zu überarbeiten und den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Die neuen Richtlinien umfassen äußerst effektive Techniken des Avci Wing Tsun, z.B. Schutzstellungen, Schutztechniken mit Armen und Beinen oder Löse-, Befreiungs- und Kontroll-techniken. Der Umgang mit dem Mehrzweckstock PR 24 (Tonfa) wurde ebenfalls von Sifu Salih Avci modifiziert. Die neuen Richtlinien führten außerdem auch zur Umbenennung des Lehrfachs „Waffenlose Selbstverteidigung“ in „Training von Eingriffs- und Sicherungstechniken“ an der Justizvollzugsschule NRW. Seit 1999 werden Anwärter für den Justizvollzugsdienst mit Techniken des Avci Wing Tsun auf Dienstalltag vorbereitet. In den folgenden Jahren wendeten sich weitere wichtige Einheiten (des Bundes und des Bundesgrenzschutzes) der öffentlichen Sicherheit an die WTEO und begannen bei Sifu Salih Avci dienstlich zu trainieren.

Der Einsatz des Avci Wing Tsun bei den polizeilichen Spezialeinheiten und im Justizvollzug wurde auch im Ausland bekannt und so melden sich regelmäßig ausländische Spezialeinheiten bei Sifu Salih Avci, um die Methoden und Techniken der WTEO kennen zu lernen. Die WTEO ist der einzige Kampfkunstverband, der eine lange Liste erstklassiger Referenzen vorzuweisen hat, was selbstverständlich auch Auswirkungen auf das Training bzw. die Ausbildung in den Kampfkunstschulen der WTEO hat. Denn hier werden eben nicht realitätsferne, aber gut aussehende Techniken unterrichtet, sondern Techniken, die von Praktikern erprobt sind und die im Ernstfall auch funktionieren. Die langjährige Tätigkeit Sifu Salih Avcis im Bereich der öffentlichen Sicherheit führte demnach auch zu einem eigenständigen Wing Tsun- Stil, dem Avci Wing Tsun. Avci Wing Tsun ist auf das für die Selbstverteidigung Einsetzbare reduziert und teilweise auch um Techniken erweitert und optimiert worden. Selbstverständlich werden im Training auch traditionelle Techniken und Übungen trainiert, deren Sinn nicht unbedingt in der konkreten Anwendung, sondern eher in der Schulung der Motorik, der Sensibilität usw. liegen.

Avci Wing Tsun ist die Kombination aus neuen , praxisorientierten Techniken mit traditionell bewährten Trainingsmethoden. Im Jahr 2002 hat das Innenministerium in NRW entschieden, dass die bewährten Eingriffs- und Sicherheitstechniken des Avci Wing Tsun nicht nur bei den SEK, im Justizvollzug, beim Zollkriminalamt sowie beim Bundesgrenzschutz, sondern nun auch bei der normalen Schutzpolizei NRW Anwendung finden sollen – das heißt, fast alle Polizisten des Landes NRW werden Avci Wing Tsun-Techniken trainieren. Die neue Aufgabe stellt einen immense Herausforderung an Sifu Salih Avci und die Ausbilder in den Einheiten. Auch andere Bundesländer stehen mittlerweile in Kontakt mit Sifu Salih Avci. Der Verband befindet sich auf einem guten Weg. Das gesellschaftliche Interesse wächst mit jedem Tag. Nahezu alle Institutionen der öffentlichen Sicherheit arbeiten mit der WTEO zusammen oder kennen zumindest Salih Avci und seine erfolgreiche Arbeit. 2001 wurde Sifu Salih Avci in das „International Whos Who of Professionals“ aufgenommen.

Das „International Whos Who of Professionals“ ist ein Verzeichnis leitender Persönlichkeiten von international tätigen Firmen, Verbänden und Organisationen, die von einem Auswahlkomitee nominiert und geprüft werden. Damit ist die WTEO einer internationalen Öffentlichkeit bekannt geworden. Betrachtet man die vergangenen Jahre der WTEO, so kann man nur optimistisch in die Zukunft sehen – denn die Erfolge der vergangenen Jahre sind bereits beachtlich, auch wenn naturgemäß oft vergessen wird, wie viel Arbeit und Zeit hinter den Erfolgen stehen. Mit Neid und Missgunst ist man hingegen meist freigiebiger – auch wenn das die Realität kaum beeinflusst. Wer aber die Gegenwart gestaltet, der wird auch die Zukunft bestimmen.